Bundesregierung unterstützt Caritas bei Humanitärer Katastrophenvorsorge in Timor und Flores

Bundesregierung unterstützt Caritas bei Humanitärer Katastrophenvorsorge in Timor und Flores Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft Jakarta) Naturkatastrophen nehmen weltweit zu – oft bedingt durch extreme Wetterbedingungen in Folge des Klimawandels. Insbesondere von der Landwirtschaft abhängige Gemeinschaften in Küstenregionen gelten als anfällig gegenüber Dürren und Überschwemmungen. Ernteausfälle können sich rasch zu humanitären Katastrophen entwickeln.

An diesem Punkt setzt ein Projekt der Caritas in der indonesischen Provinz Nusa Tenggara Timur an. In den Bezirken Sikka, Timor Tengah Utara und Timor Tengah Selatan werden Landwirten nachhaltige und klimaresistentere Anbaumethoden vermittelt, beispielsweise durch verbesserte Bewässerungsmethoden. Somit wird die Resilienz gegenüber Wetterkatastrophen gestärkt und eine Anpassung an die langfristigen Folgen des Klimawandels ermöglicht. Die Bundesregierung unterstützt das Projekt mit rund 350.000 EUR aus Mitteln der Humanitären Hilfe.

Bundesregierung unterstützt Caritas bei Humanitärer Katastrophenvorsorge in Timor und Flores Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft Jakarta) Bei einer Konferenz unter Teilnahme der deutschen Botschaft, der lokalen Partner von Caritas und der indonesischen Katastrophenschutzbehörde BNPB vom 22. bis zum 25.08. in Kupang konnte nun eine erste Bilanz zu Erfolgen und Herausforderungen gezogen werden.

Die Bundesregierung unterstützt Indonesien bereits seit vielen Jahren im Bereich der Humanitären Hilfe; allein nach der Tsunamikatastrophe von 2004 stellte Deutschland mehr als 190 Mio. EUR für den Wiederaufbau in Aceh und Nias bereit. Von 2016 bis 2018 stellt die Bundesregierung ca. 3 Mio. EUR für Projekte zur Humanitären Katastrophenvorsorge in Indonesien zur Verfügung.