Deutschland unterstützt Erhalt des Borobudur in Indonesien
Aus Mitteln des Kulturerhalts des Auswärtigen Amtes hat die Bundesregierung einen bedeutenden Beitrag zum Erhalt des Borobudur-Tempels, UNESCO-Weltkulturerbe und eine der wichtigsten religiösen Stätten in Indonesien, geleistet.
Bild vergrößern
Borobudur-Impression
(© Deutsche Botschaft / Glaschke)
Der Tempel, der als eines der ältesten und größten buddhistischen Bauwerke weltweit gilt, wurde Ende 2010 durch den Ausbruch des Vulkans Merapi und die Verbreitung von Vulkanasche stark beschädigt und der Öffentlichkeit für einige Zeit unzugänglich. Gemeinsam mit der UNESCO und der indonesischen Regierung sowie vielen indonesischen Partnern gelang es, den Tempel von der Vulkanasche zu befreien und ihn der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen.
Das Auswärtige Amt finanzierte die Untersuchung zum Zustand des Tempelgesteins durch die deutschen Restaurationsexperten Prof. Hans Leisen und Dr. Esther von Plehwe-Leisen. In einem anschließenden Workshop mit indonesischen Restauratoren tauschten sich die Experten zu den besonderen Maßnahmen zum Erhalt der historischen Gesteinsstrukturen des Tempels aus. Das Projekt soll Beginn einer engeren deutsch-indonesischen Zusammenarbeit zum Erhalt von Tempeln in Indonesien sein.