Volkstrauertag in Cikopo

Volkstrauertag in Cikopo 2017 Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft Jakarta) Eine Teeplantage bei Cikopo oberhalb Bogors bei Arca Domas wurde durch deutsche U-Boot-Besatzungen als Erholungsstätte genutzt, während ihre Boote in meist wochenlanger Reparatur waren. Zahlreiche Seeleute verblieben hier auch nach 1945. In den Wirrungen zum und nach dem Ende des 2. Weltkrieges fanden einige von ihnen den Tod und  ihre letzte Ruhestätte zwischen den Bäumen von Arca Domas, einem ehemaligen hinduistischen Heiligtum. Zum Volkstrauertag versammelte sich wie jedes Jahr eine kleine deutsche Gemeinde. Ein ökumenischer Gottesdienst wurde für die Erhaltung des Friedens und zum Gedenken an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft gehalten. Der Geschäftsträger der deutschen Botschaft, Hendrik Barkeling, legte zusammen mit Verteidigungsattaché Oberst i.G. André Bösing sowie Forstdirektor i.R. Herwig Zahorka am Denkmal einen Kranz nieder. Ein Trompeter ließ das Lied erklingen "Ich hatt' einen Kameraden...". Die traurige Melodie klang durch die schwüle Tropenluft und verhallte in den riesigen Kronen der heiligen Waringin-Bäume