Deutscher Botschafter und Gouverneur von Aceh eröffnen neues Provinzkrankenhaus
Am Samstag, den 23.01., eröffneten Gouverneur Yussuf Irwandi und Botschafter Norbert Baas das neue Provinzkrankenhaus in Banda Aceh. An der Zeremonie nahmen auch der Direktor der KfW und Leiter des Bereichs Asien und Europa, Uwe Ohls, sowie ein Vertreter des indonesischen Gesundheitsministeriums teil.
Das Krankenhaus war durch den Tsunami im Dezember 2004 schwer beschädigt worden. Die deutsche Regierung stellte daraufhin über die KfW einen Betrag von 31 Mio. € für den Wiederaufbau zur Verfügung. Weitere 10,1 Mio. € kamen im Rahmen der technischen Zusammenarbeit von der GTZ. Gouverneur Irwandi dankte der Bundesregierung für ihre rasche und effiziente Unterstützung.
Das neu eröffnete Krankenhaus verfügt über 350 Betten, modernste Ausstattung, verbesserte Infrastruktur und umweltfreundliche Technologie. Durch Unterstützung bei der Ausbildung des Krankenhauspersonals konnte sichergestellt werden, dass die neue Geräte-Technologie bestmöglich zum Wohl der Patienten eingesetzt wird.
Das Projekt ist Teil der deutsch-indonesischen Zusammenarbeit beim Wiederaufbau nach dem Tsunami. Insgesamt investierte die Bundesregierung 178 Mio. € in eine auf 5 Jahre angelegte Wiederaufbauhilfe.
Botschafter übergibt Beglaubigungsschreiben
Am Montag, 11.01., hat Botschafter Norbert Baas dem Präsidenten der Demokratischen Republik Timor-Leste, Dr. José Ramos-Horta, sein Beglaubigungsschreiben übergeben, das ihn als Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Timor-Leste akkreditiert.
Im Rahmen der feierlichen Zeremonie würdigte der Präsident die guten Beziehungen zwischen Deutschland und Timor-Leste und dankte der Bundesregierung für die Bereitstellung des Schiffs "Berlin-Nakroma", welches zu Transportzwecken u.a. zwischen der Hauptstadt Díli und der Insel Ataúro eingesetzt wird.
Norbert Baas wird die Aufgaben des Botschafters von seinem Dienstsitz in Jakarta aus wahrnehmen.
Präsident Yudhoyono in Deutschland
Der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono hat am 15. Dezember Berlin besucht und Gespräche mit Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzlerin Angela Merkel geführt.
Der Besuch Yudhoyonos ist Ausdruck der engen und traditionell freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Indonesien. Der letzte Besuch eines indonesischen Präsidenten in Deutschland fand vor neun Jahren statt.
Im Mittelpunkt der Gespräche in Berlin standen internationale und regionale Themen, vor allem der Klimaschutz, Wirtschaftsfragen sowie die Entwicklung in Indonesien. Vor dem Hintergrund der Teilnahme Indonesiens an den G20-Gipfeln und der VN-Klimakonferenz in Kopenhagen wurde insbesondere eine engere deutsch-indonesische Zusammenarbeit auf dem Feld der Klima- und Umweltpolitik vereinbart. Bundeskanzlerin Merkel würdigte das Engagement Yudhoyonos bei der Bekämpfung des Klimawandels und kündigte an, noch in dieser Legislaturperiode nach Indonesien reisen zu wollen.
Präsident Yudhoyono hielt außerdem auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) einen Vortrag über die jüngsten Entwicklungen in Indonesien.
Er wurde u.a. von Außenminister Marty Natalegawa begleitet, der auch bilateral mit seinem deutschen Amtskollegen Guido Westerwelle zusammentraf.
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